Die Ursachen von Potenzproblemen bei Männern

Potenzprobleme beim Mann beruhen auf vielerlei Ursachen. Um die genauere Diagnostik zu stellen, empfiehlt es sich daher, den Scham beiseite zu lassen und einen Fachmann (Urologen) aufzusuchen, welcher auf Grund seiner Kompetenz, den Potenzproblemen auf die Schliche kommt. Hierzu ist jedoch eine Mitarbeit des Patienten nötig.

In einem Beratungsgespräch werden zunächst einmal die Lebensumstände des Patienten analysiert.

Viele Männer glauben kaum, dass die Ursachen ihrer Potenzprobleme eventuell durch familiären Stress oder Stress im Job, herrühren können. Auch einige Berufe bringen es mit sich, dass sich zwangsläufig, vorübergehende Potenzprobleme beim Mann bemerkbar machen. Das kann unter anderem, sehr schwere, körperliche Arbeit sein.

Des Weiteren sollten Herzkrankheiten, Bluthochdruck, erhöhte Cholesterinwerte, Diabetes oder neurologische Krankheiten ausgeschlossen werden. Denn auch diese können zu Potenzproblemen beim Mann führen.

Ebenso wichtige, wie nicht ganz auszuschließende Faktoren sind das Rauchen, Alkohol, Drogenkonsum aber auch Übergewicht. Auch psychische Probleme, sowie eine gestörte Blutzufuhr oder ein erhöhter Blutabfluss können mögliche Ursachen für die Potenzprobleme beim Mann sein.

Erst wenn die genaue Ursache für die Potenzstörung erkannt ist, kann mit der Behandlung begonnen werden.

Besonders sehr junge Männer haben eine weitaus größere Scheu, sich einem Spezialisten anzuvertrauen. Doch falscher Scham ist diesbezüglich unangebracht, vor allem dann, wenn noch ein Kinderwunsch ansteht. Daher sollten Sie Ihre Potenzprobleme nicht auf die leichte Schulter nehmen, denn je früher die Ursachen erkannt werden, desto besser sind die Chancen.

Ursachen von Potenzproblemen

Potenzprobleme bei Männern können viele verschiedene Ursachen haben. Beispielsweise kann eine Medikamenteneinnahme zu Potenzproblemen führen.

Leiden Sie unter Diabetes? In diesem Fall, sind höchstwahrscheinlich, die Medikamente die Sie bekommen, der Auslöser. Sie sind jedoch nicht allein mit diesem Problem, denn über 60 Prozent der Männer, die an Diabetes erkrankt sind, leiden unter Potenzproblemen.

Bei einer solchen Vermutung ist es wichtig einen Arzt zu konsultieren, der mit Ihnen eine Ursachenforschung betreibt.

Dies ist jedoch nicht der einzige Auslöser. Oft stecken auch psychische Probleme dahinter. Wenn Sie momentan sehr gestresst sind oder Probleme haben, die Sie sehr belasten, kann es durchaus zu einem Potenzproblem kommen. Oft verschwinden diese dann mit der Lösung des Problems.

Nehmen Sie aber Potenzproleme niemals auf die leichte Schulter, denn sie sind immer ein Warnsignal des Körpers.

Organische Ursachen Potenzproblemen

– Bluthochdruck (Arterielle Hypertonie)
– Erhöhte Blutfett und Cholesterinwerte (Hyperlipidämie)
– Arterienverkalkung (Arteriosklerose, Atherosklerose)
– Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus)
– Operationen und Bestrahlungen im kleinen Becken: an Prostata, Darm, Blase; Leistenbruchoperation
– Neurologische Erkrankungen (z.B. Multiple Sklerose [MS], Morbus Parkinson)
– Verletzungen an der Wirbelsäule oder dem Becken, Querschnittslähmung
– Bandscheibenvorfall
– Schilddrüsenunterfunktion und Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose)
– Übergewicht, Fettsucht (Adipositas)
– Leber- und Nierenleiden
– Schlafapnoe
– Rauchen
– Alkohol
– Drogen

Psychische Ursachen Potenzproblemen

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Psychische Potenzprobleme bei Männern

Männer mit psychischen Potenzproblemen sind nicht selten Stress ausgesetzt. Und da Stress und ein gesundes Sexualleben biologisch nun einmal nicht zusammenpassen, können Potenzprobleme die Folge von Mobbing am Arbeitsplatz, Existenzsorgen oder Partnerschaftsproblemen sein.

Vor allem Dauerstress kann es mit sich bringen, dass es bei Ihnen im Bett nicht mehr so richtig klappt. Die Angst davor, als Mann zu versagen oder gar als impotent zu gelten, lässt ihren Stresspegel nun unter Umständen noch mehr in die Höhe schnellen, was weitere psychische Potenzprobleme zur Folge haben kann.

Oft hilft ein Gespräch mit dem Hausarzt oder dem Psychologen, den Problemen auf die Spur zu kommen.

Auch Entspannungsübungen können sich bei psychisch bedingten Potenzstörungen als sehr hilfreich erweisen.

Und oft zeigen einem diese Störungen auch an, was es im Leben zu ändern gilt.

Mitunter jedoch reichen diese Maßnahmen nicht aus, um Ihnen die nötige Power wiederzugeben.

Aber hier kann Ihnen die moderne Medizin durch Mittel zur Potenzstärkung weiterhelfen.

– Partnerschaft
o Mangel an Nähe und Kontakt, nicht genügend Zeit füreinander, keine gemeinsamen Aktivitäten
o Fehlende oder unzureichende Kommunikation über die eigenen Gefühle
o Streit
o Unterschiedlicher Heirats- oder Kinderwunsch
o Probleme durch Krankheit eines Partners
o Unzufriedenheit mit der Aufgabenverteilung
o Routine, Langeweile und festgefahrene Rituale überwiegen
o Zuneigung lässt nach
o Eifersucht, außereheliche Beziehungen
– Stress, Angst um den Arbeitsplatz, Mobbing, finanzielle Probleme
– Versagensängste, unrealistische Erwartungen, sexuelle Unerfahrenheit, Schwierigkeiten am Anfang einer neuen Beziehung
– Depressionen
– Traumatische sexuelle Erfahrungen
– Ungeklärte sexuelle Orientierung