Was tun gegen Erektionsstörungen?

Die erektile Dysfunktion beim Mann, auch Erektions- bzw. Potenzstörung genannt, muss nicht einfach so hingenommen werden.

Was kann man gegen Erektionsstörungen tun?

Hilfe versprechen Phosphodiesterase-Hemmer. Das Bekannteste, unter dem Namen Viagra bekannt, heißt Sildenafil, sowie Vardenafil und Tadalafil. Diese Medikamente wirken auf die Blutgefäße des Schwellkörpers ein. Doch diese PDE–Hemmer haben natürlich auch ihre Nebenwirkungen und sind auch nicht für alle Patienten geeignet. Besondere Vorsicht ist bei Diabetikern und Herz-Kreislaufkranken geboten. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass der Arzt alle Probleme kennt und gezielt ein wirksames Mittel verschreiben kann, welches auch bedenkenlos angewandt bzw. eingenommen werden kann.

Den Wirkstoff Prostaglandin E1 gibt es in Form einer winzigen Tablette, welche jedoch vom Mann mittels eines Einführungsinstrumentes, direkt in die Harnröhre eingeführt werden muss. Oder aber, mit der Spritze direkt in den Schwellkörper des Penis eingespritzt wird. Beide Varianten der Schwellkörper-Autoijektions-Therapie, kurz SKAT–Therapie genannt, sind natürlich nicht ganz schmerzfrei.

Eine Alternative bei Erektionsstörungen wären allerdings auch technische Hilfsmittel, die es ermöglichen, die Manneskraft wieder zu erwecken. Zum Beispiel die Vakuum–Pumpe und der Penisring.

Jedoch auch pflanzliche Mittel, welche die Erektion anregen, sind mittlerweile schon auf dem Markt.

Welche Möglichkeit der Behandlung, gegen die Erektionsstörung, der jeweilige Patient in Betracht zieht, bleibt letzten Endes ihm selbst überlassen. Die Einnahme der Medikamente bzw. pflanzlichen Präparate, sollte jedoch mit dem Facharzt besprochen werden.

Erektionsstörungen – Wenn die Psyche nicht mitspielt

Eine Erektionsstörung oder erektile Dysfunktion liegt dann vor wenn „Mann“ unfähig ist eine Erektion zu bekommen oder sie aufrecht zu erhalten. In Verbindung mit Scham und Angst verursachen Erektionsstörungen häufig Versagensängste bei den Betroffenen. Gründe dafür können organischer wie auch psychischer Natur sein.

Angst vor einer ungewollten Schwangerschaft, Schuldgefühle, Stress oder Langeweile in der Beziehung können psychische Gründe für eine Erektionsstörung sein.

Sexualwissenschaftler und Psychologen sehen in dieser Störung mehr als nur ein Körperliches Leiden. Für sie ist die Leistungsverweigerung eine Botschaft der Seele oder ein Protest gegen Leistungsdruck. Gerade bei jungen Männern liegt der Schlüssel zum sexuellen Glück im eigenen Kopf. Passiert z. B. beim „ersten Mal“ eine Panne, setzt sich bei labilen jungen Männern eine Spirale aus Versagensängsten und Leidensdruck in Gang.

Liegt bei einem Betroffenen eine organisch bedingte ED vor, kann auch dieser innerhalb kürzester Zeit in die Psychologische Krise stürzten.

Hilfreich für Betroffene ist neben ärztlicher auch professionelle psychische Unterstützung. Psychische Erkrankungen wie z. B. Depressionen, Schizophrenie stören das System im Gehirn. Neben innerer Leere, Verzweiflung sowie Schlaf- und Appetitstörungen sind sexuelle Störungen eines der wichtigsten Symptome für Depressionen. Erektionsprobleme bei Männern sind eine Folge dieser Krankheit. Stellt sich eine psychische Erkrankung als Ursache für die Störung heraus, kann auf medikamentösem Wege oder im Laufe einer Psychotherapie das seelische Gleichgewicht und somit auch die sexuelle Aktivität wieder hergestellt werden.

Medikamente gegen Erektionsstörungen

Medikamente & Mittel gegen Erektionsstörungen gibt es viele. Jeder denkt als erstes an die kleinen Wunderpillen, die sich schon einen Namen gemacht haben. Doch es gibt noch wesentlich mehr in der Welt der Mittel gegen Erektionsstörungen. Als erstes sollte sich der Mann nämlich mal klar machen, ob seine Erwartungshaltung der Realität entspricht oder ob es schon von vornherein zum Scheitern verurteilt ist, weil er der Meinung ist seinen eigenen Maßstäben nicht gerecht werden zu können.

Auf den Punkt gebracht gibt es folgende Medikamente & Mittel gegen Erektionsstörungen:
– Potenzpillen
– Penispumpen
– Therapeutische Hilfe, beispielsweise in Form einer Paartherapie
– Chirurgische Eingriffe

Die Potenzpillen der heutigen Zeit zeigen eine sehr gute Verträglichkeit. Der moderne Mann nimmt PDE- 5- Hemmer, wozu beispielsweise auch Viagra gehört. Die Basisstoffe der Medikamente gegen Erektionsstörungen sind Vardenafil, Tadalafil und Sildenafil. Zur letzteren Gruppe schließt sich Viagra mit ein, zu Vardenafil gehört beispielsweise Levitra, ferner gehört das Potnetzmittel Cialis zu den Tadalafil- Medikamenten. Und durch diese Auswahl ist es wichtig sich vorher mit dem Arzt abzusprechen, damit die Verträglichkeit geprüft werden kann und welches für den eigenen Körperorganismus am besten geeignet ist. Das Wirkprinzip der PDE- 5- Hemmer ist, dass ein Enzym gehemmt wird, wodurch es zu einer besseren Durchblutungen kommen kann.

Eine andere Möglichkeit ist eine Schwellkörperinjenktion. Diese wird durch mehrere Sitzungen beim Facharzt injektiert. Die glatte Muskulatur im Penis wird hierbei zum Erschlaffen gebrach wodurch ein Blutstrom ermöglicht wird. Es ist eine sehr sichere Methode, die schon seit über zwanzig Jahren praktiziert wird.